Hintergrundinfos
Physikalische Theorien, spannende Experimente unter Eis sowie UFO-Sichtungen sind tragende Themen in Derek Meisters neuem Thriller.
Hier gibt es interessante Hintergrundinformationen und Linktipps des Autors:
Rendelsham, Roswell und andere Mysterien
Der Rendlesham Vorfall bezieht sich auf die Beobachtung einer vermeintlichen UFO-Landung im Wald von Rendlesham, Suffork, England. Die Beobachtungen wurden vom dortigen amerikanischen Luftwaffenstützpunkt Bentwater dokumentiert. Hier gibt es den Funkverkehr zwischen den Soldaten während des Vorfalls und Aufzeichnungen dazu.
Die wohl berühmteste, angebliche UFO-Sichtung soll in Roswell, New Mexico, USA im Juli 1947 vonstatten gegangen sein. Dort soll ein UFO abgestürzt und vom nahe gelegenen Luftwaffenstützpunkt zu Experimenten am UFO und dessen Insassen in Besitz genommen worden sein. Mehr dazu auf einer Wissenshomepage, die Informationen zu Außerirdischen sammelt.
Das Philadelphia Experiment zur Tarntechnologie wurde angeblich während des 2. Weltkriegs durchgeführt. Mit Hilfe von riesigen Magnetfeldern
soll ein Schiff unsichtbar geworden sein, um sich dann wieder zu rematerialisieren. Besatzungsmitglieder sollen dabei mit dem Schiff
verschmolzen, verbrannt oder sogar noch nach Jahren spurlos verschwunden sein. Das Experiment wurde nie von der US-Marine bestätigt.
Hintergründe zum Mythos auf einer Website zu Grenzwissenschaften.
Forschung unter dem Eis der Antarktis
Die US-amerikanische McMurdo-Base ist die größte Forschungs- und Logistikstation in der Antarktis. Seit ihrer Errichtung 1955 hat sich die Station auf inzwischen 85 Gebäude, darunter Geschäfte und Reparaturwerkstätten, vergrößert. Mehr Informationen dazu auf der Homepage der National Science Foundation.
Hinter dem Begriff AMANDA verbirgt sich das größte Teleskop der Welt, das mit einem Netz von Detektoren unter dem Eispanzer der Antarktis Myonen und Neutrinos registrieren kann. Ein Team von Wissenschaftlern, das AMANDA-Team, versucht damit Phänomene wie Schwarze Löcher oder Gamma-Materie aufzuklären. Mehr zu AMANDA auf der Homepage des Projektes und in einem Fachartikel.
Neutrinos sind elektrisch neutrale Elementarteilchen, denen schwer auf die Spur zu kommen ist. Mit dem AMANDA-Teleskop ist es möglich, die Kollision von Neutrinos mit den Atomen eines Eiskristalls hörbar zu machen. Das dabei entstehende Geräusch beweist die Existenz von Neutrinos. Wie es klingt, hört man hier.
Der IceCube ist ein weiteres Teleskop-Projekt in der Antarktis. In Zusammenarbeit mit dem AMANDA-Team versucht die Forschungsgruppe noch mehr Detektoren unter der Eisdecke anzubringen, um dadurch weiterführende Ergebnisse zu Neutrinos zu sammeln. Hier gibt es mehr Informationen zu den Projekten und dem Team. Mit Videos und Audio-Aufnahmen.
Der Endurance Roboter ermöglicht Erkundungsfahrten unter dem Eis der Antarktis. Der Name ist eine Abkürzung und steht für Environmentally
Non-Disturbing Under-ice Robotic ANtarctiC Explorer.
Auf der Homepage der Entwickler
gibt es mehr Informationen zum Roboter, wie er aufgebaut ist und was er unter Wasser leisten kann.
Faszination Physik
Der Begriff Gravitation leitet sich von lateinisch gravitas („Schwere“) ab, bezeichnet eine der vier Grundkräfte der Physik und steht für die gegenseitige Anziehung von Massen. Mehr zur Gravitation, ihrer Wirkungsweise und wie sie künstlich erzeugt werden kann, erfährt man auf dieser Seite zu physikalischen Phänomenen.
Mit der Formulierung der Relativitätstheorie revolutionierte Albert Einstein das Grundverständnis von Raum und Zeit. Sowohl die spezielle als auch die allgemeine Relativitätstheorie beschäftigen sich mit der Struktur von Raum und Zeit und dem Wesen der Gravitation. Zusammen mit der Quantentheorie bildet die Theorie das Fundament der heutigen theoretischen Physik. Hier wird die Theorie ausführlich und anschaulich erklärt.
Vom englischen Wort für Saite leitet sich der Begriff String ab. In der Physik bezeichnet der Begriff ein Objekt mit eindimensionaler räumlicher Ausdehnung. Unsere Welt setzt sich gemäß der Stringtheorie aus vibrierenden Strings zusammen. Warum diese relativ junge Theorie so Bahn brechend und spannend ist, siehst du in der Mini-Videoserie zum Thema.
Der Mathematiker Josef Lense und der Physiker Hans Thirring leiteten im Jahr 1918 theoretisch den heute nach ihnen benannten Thirring-Lense-Effekt ab. Dieser besagt, dass eine rotierende Masse den Raum um sich herum geringfügig mitzieht und so die Raumzeit „verdrillt“. In einer ausführlichen Power-Point-Präsentation wird auf dieser Seite der Universtität Wien der Effekt erklärt.
In der Welt der Physik gibt es noch viel mehr zu entdecken und zu verstehen. Bausteine, Kräfte und Theorien, die unser Universum bestimmen und beeinflussen,
lassen sich auf der gleichnamigen Internetpräsenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der
Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V. (DPG) nachlesen.